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Homestyling - schöner Wohnen


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……………….Moodboard für die Neugestaltung eines Esszimmer mit Einkaufsliste

Das Homestyling wurde wie das
Homestaging in den USA entwickelt. Es grenzt sich von der klassischen Innenarchitektur insofern ab, dass mit einfachen und überwiegend vorhandenen Mitteln Räume optimiert werden. Auch mein Ziel ist das ressourcenschonende Arbeiten um mit kleinen Änderungen das Beste zu bewirken. Werden Renovierungen gewünscht, unterstütze ich natürlich auch hierbei und arbeite mit renommierten Fachbetrieben eng zusammen, wie zum Beispiel bei einer Badneugestaltung.
Doch wie gehe ich ganz allgemein vor? Am Anfang steht die Begehung und mein ausführlicher Fragebogen zur aktuellen und zukünftigen Wohnsituation. Wer lebt in der gemeinsamen Wohnung? Gibt es Haustiere? Hat man oft Besuch? Wie werden die Räume aktuell genutzt? Wird sich in naher Zukunft etwas ändern? Zieht zum Beispiel ein Kind aus oder ein Angehöriger ein? Soll ein neuer Bereich geschaffen werden? Und vor allem welchen Einrichtungsstil bevorzugt man? Viele Kunden sind sich darüber nicht im Klaren und so spiegeln sich in der Einrichtung oft zu viele verschiedene Stile. Meine bebilderten Unterlagen helfen dabei konkrete Wünsche zu formulieren.
Eine häufige Anfrage ist die Integration eines Homeoffice, ohne dass ein eigener Raum zur Verfügung steht. Manchmal sind die Wünsche aber weniger konkret, wenn beschrieben wird, dass man sich in einem Raum nicht wohlfühlt ohne zu wissen warum. Sehr oft ist auf den ersten Blick offensichtlich, dass Möbel „falsch“ gestellt wurden. Eine häufige Maßnahme ist deshalb, dass Möbel umgestellt werden. Manchmal sind auch Einrichtungsgegenstände oder Bilder anderer Räume die Lösung! In einer Ecke abgestellt und vergessen, entfalten sie an anderer Stelle oft eine tolle Wirkung! Deshalb ist für mich wichtig, die ganze Wohnung zu kennen.
Natürlich werden stets die Grundsätze der Innenarchitektur berücksichtigt wie Balance, Rhythmus Laufwege und Abstände. Auch die Höhenunterschiede der Möbelstücke sind für einen harmonischen Raum von Bedeutung. So erzeugt ein hoher Sessel zu einer niedrigen Couch ein unangenehmes Gefühl in einer Gesprächsrunde. Ebenso wenn Laufwege zu schmal sind oder blockiert wurden.
Accessoires bringen Farbe und Spannung in einen Raum. Glänzende Gegenstände wirken edel und erzeugen einen Hauch von Luxus! Wichtig ist, diese gezielt einzusetzen, je nachdem welche Wirkung erzeugt werden soll. Die Gruppierung von weißen Porzellanvasen, die im ganzen Haus verstreut stehen, kann schon einen tollen Effekt haben! Ebenso Pflanzen – es ist sogar erwiesen, dass auch künstliche Pflanzen gesundheitsfördernd auf den Menschen wirken! Aber es gibt auch genügend pflegeleichte Exemplare wie Kakteen. Richtig platzierte Spiegel können Räume „erweitern“ und reflektieren Licht. Sie sind eine Art Geheimwaffe in schwierigen Räumlichkeiten. Ebenso gemusterte Tapeten oder die geschickte Kombination von hellen und dunklen Wänden.
Wer sich unsicher mit Farbe ist, kann wunderbar mit Textilien experimentieren wie mit einem bunten Teppich, oder farbigen Vorhängen. Wie man beim Homestaging die Jahreszeit berücksichtig ist dies auch beim Homestlyling ratsam: über flauschige Kissen und Wolldecken freut man sich im Winter, kühles Leinen und sommerliche Farben passen zur warmen Jahreszeit. Bevorzugen sie hochwertige und natürliche Stoffe, diese schmeicheln der Haut, sind langlebig und werten ihr Heim auf. Aber achten sie auf Waschbarkeit – eine chemische Reinigung ist immer mit Aufwand und Kosten verbunden!
Bei einer leeren Wohnung hat man natürlich mehr Gestaltungsspielraum und kann zum Beispiel ein durchgehendes Farb- und Lichtkonzept erstellen. Für (fehlende) Möbelstücke gebe ich Einkaufstipps auch unter Berücksichtigung der vorhandenen Stücke.
Sie haben spezielle Wünsche? Ich richte auch ihre Ferienwohnung oder Geschäftsräume ein. Eine besondere Aufgabe ist der Umzug in ein Seniorenheim. Hier unterstütze ich bei den wichtigsten Fragen zum Thema welche Möbel mitkommen und das optimale Wohnen auf wenig Quadratmentern.Was bei den einzelnen Räume zu beachten ist, werde ich im April-Blog beschreiben.
Rufen sie mich gerne jederzeit an unter 0151 2881 7007. Aktuell gibt es zum Homestyling ein attraktives
Osterangebot!

Homestaging - Leistungen und Ablauf

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Einblick in das Lager und den Transport

Oft werde ich gefragt, welche Leistung denn die richtige ist. Deshalb möchte ich diese hier detailliert vorstellen und welche Vorteile es jeweils gibt.
Alles beginnt mit einem ausführlichen Vorgespräch. Ich stelle Fragen zum Objekt, wie Größe, Lage, wie lange es am Markt ist usw. Dann folgen die Begehung und das Fotografieren. Auf Fotos werden viele Dinge sichtbar, die man vor Ort übersieht! Wir überlegen gemeinsam, welche Art von Staging für Sie und Ihr Objekt am besten passt! Wichtig ist dabei natürlich das Budget und ob sie Eigenleistung einbringen möchte.

1. Für möblierte Objekte gibt es deshalb zwei Möglichkeiten:

Der Maßnahmenkatalog: Ich erstelle anhand meiner Fotos eine detaillierte Anleitung, wie das Objekt verkaufsfördernd hergerichtet werden kann. Zusätzlich bekommen Sie Tipps zu Reparaturen und der Präsentation ihrer Räume im rechten Licht mit ansprechenden Accessoires.
Vorteil: Sehr günstiges Angebot falls Sie ein Gewisses Gespür für Räume mitbringen
Das Tagesprojekt: wir arbeiten gemeinsam an einer optimalen Präsentation ihrer Räume. Fehlende Dinge können gemietet werden. Dann erstelle ich für Sie Fotos der gestagten Räume für Ihr Exposé oder den Online-Auftritt.
Zusätzlich bekommen Sie eine Unterweisung für den richtigen Umgang mit Interessenten und Tipps in der Verkaufspsychologie. Außerdem eine Checkliste für den Innen- und Außenbereich, damit der Erste Eindruck stimmt.
Vorteil: tolles Preis- /Leistungsverhältnis mit vielen Extras

2. Die leere Immobilie

Hier gibt es ein paar Dinge mehr zu klären. Was soll genau gemacht werden? Welche Räume werden gestagt? Sind z.B. Lampen oder Einbaumöbel vorhanden? Was passiert mit Außenbereiche, Keller und Garage?
• Einrichtungsgegenstände: Welche Möbel wünschen Sie? Pappmöbel und Rollups wirken täuschend echt und sind eine preisgünstige Alternative. Küchenzeilen werden prinzipiell aus Pappe verwendet, da der Einbau einer „echten“ Küche ein zu hoher Aufwand wäre. Natürlich habe ich auch Echtmöbel und Designstücke.
• Mietdauer: Wie lange soll die Einrichtung in der Immobilie verbleiben? Die Mindestlaufzeit beträgt 2 Monate – vor Ablauf kann natürlich verlängert werden. Rechnen Sie mit ca. 2 Wochen Vorlauf – bei Sonderwünschen länger.
• Angebot: Sind alle Fragen geklärt, erfolgt das Angebot für Konzeption, Transport, Aufbau und Möbelmiete. Wichtig: Da die tollsten Möbel in einer kaputten oder schmutzigen Umgebung keine Wirkung haben, gibt es vor dem Staging gewisse Minimalanforderungen. So müssen die Böden in Ordnung sein (keine Löcher, Flecken, kaputte Fließen…) und die Wände wirken am besten mit einem frischen, neutralen Anstrich. Anschließend erfolgt die Grundreinigung – der Käufer soll schließlich keinen Grund für eine Preisminderung bekommen!
• Vertrag: Haben Sie den Vertrag abgeschlossen, wird in dem vereinbarten Zeitraum eingerichtet. Wichtig dabei ist zu verstehen, dass ein Homestaging stets nach optischen Gesichtspunkten erfolgt. Dies bedeutet, es erfolgt eine Inszenierung für den Verkauf, die nicht unbedingt praktischen Wohnbedürfnissen entspricht.
• Fotos: Wünschen Sie Fotos, erstelle ich Aufnahmen mit meiner Profi-Ausrüstung und bearbeite diese für ein optimales Ergebnis.
Vorteil: Interessenten bekommen eine perfekte Vorstellung. Sie kaufen Kaufanreize und verkaufen statistisch doppelt so schnell und 15% teuerer!
Was beim Homestyling alles passiert, erfahren Sie im März.

Wie und warum funktioniert Homestagingg?

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Der erste Eindruck beginnt meist schon Online!

Neuromarketing funktioniert

Ziel des Homestagings ist, die Vorstellungskraft zu unterstützen und Emotionen zu wecken. Es ist also eine Art des Neuromarketings - man nutzt Kenntnisse aus der Psychologie und Hirnforschung um Kaufentscheidungen zu beeinflussen. Diese hängen oft wenig von rationalen Entscheidungen ab, sondern wesentlich von Gefühlen.
Dazu eine kleine Geschichte: Ein Kaufinteressent besichtigte zwei identische Wohnungen. Eine war in grellen Farben gestrichen und die Einrichtung fand er geschmacklos. Die andere hatte neutrale Farben und schicke Möbel. Er sagte, erstere hätte er niemals gekauft, obwohl er wusste, dass die Wohnung den selben Schnitt und die selbe Größe hatte! Er könne sich das gar nicht erklären! Ich schon – obwohl er wusste, dass er alles ändern könnte hat sein Gefühl NEIN gesagt.

Homestaging erklärt Raumnutzung

Homestaging spricht aber nicht nur Gefühle an, sondern hilft auch bei praktischen Überlegungen. Makler berichten z.B. von Kunden, die trotz vorgelegtem Grundriss nicht glauben wollen, dass in ein Schlafzimmer Bett und Schrank passen. Eine möblierte Wohnung lässt Diskussionen dieser Art gar nicht erst aufkommen! Der Kunde kann sich „life“ davon überzeugen, was mit einem Raum möglich ist. Eine Sitzecke passt tatsächlich in der Küche? Ein Arbeitsplatz in das Schlafzimmer? Alles Pluspunkte, die eine leere Wohnung nicht zeigen kann und sich ein Interessent nicht vorzustellen vermag. Homestaging zeigt also auch Funktionen von Räumen und Bereichen. Auch hier ein kleines Beispiel: eine tolle Wohnung hatte einen unattraktiven, schmalen Raum und viele Interessenten machten deshalb kein Kaufangebot. Der Raum befand sich neben dem Schlafzimmer und so wurde im Rahmen eines Homestagings ein Ankleideraum eingerichtet. Somit wendete sich das Blatt: die Damen fanden das toll und sprachen von der einzigen Wohnung die bei all den Besichtigungen ein Ankleidezimmer hatte! Homestaging kann also auch etwas Negatives ins Positive kehren.

Mängelbeseitigung und Renovierung

Aber um gleich Missverständnissen zuvorzukommen, es werden niemals Mängel vertuscht! Fälschlicherweise geistern solche Behauptungen manchmal durch die Presse – dies ist mit dem Ehrenkodex dieses Berufs und auch dem Gesetz nicht vereinbar! Wie geht man nun mit Mängeln um? Ich würde immer zur Behebung durch einen Fachbetrieb raten. Als Grundsatz gilt Böden und Wände müssen in Ordnung sein, damit ein Staging seine volle Wirkung entfalten kann. Was nutzt die tollste Einrichtung, wenn ein großflächiger Wasserschaden jede Kauflust verdirbt? Viele Kunden argumentieren, dass sie kein Geld ausgeben wollen. Bedenken Sie: eine Immobilie herzurichten ist ein INVESTMENT, dass sich definitiv auszahlt! Genauso wichtig ist das Thema Sauberkeit. Besonders in Küche und Bad gibt es keine Kompromisse! Damit alles seine perfekte Wirkung hat, werden die Räume selbstverständlich ins rechte Licht gerückt und man erarbeitet ein Farbkonzept. Accessoires hauchen einem "zu Hause“ Leben ein und verbreiten Luxus und Gemütlichkeit. Sie können nämlich auch Geschichten erzählen, wie von einem romantischen Abend oder einem Sektfrühstück im Bett.

Der erste Eindruck

Homestanging beginnt aber bereits schon im Außenbereich und zwar mit dem sogenannten Bordsteinblick! Das ist der erste Eindruck und der muss positiv sein! Ein zugewachsenes Haus, Gerümpel im Garten, Mülltonnen vor der Haustür oder gar die fehlende Hausnummer gehören nicht dazu. Ebenso wenig kaputte Wege und verdorrte Pflanzen. Deshalb wird der Eingang einladend gestaltet und auch der Flur als erster „Raum“ spielt eine zentrale Rolle. Für den ersten Eindruck gibt es schließlich keine zweite Chance – deshalb überlassen sie einen guten Deal nicht dem Zufall, sondern einem Profi im Homestaging! Ich berate Sie jederzeit gerne. Hier finden Sie meinen Leistungskatalog. Unverbindlich prüfe ich Ihre Immobilie vor Ort, ob diese für ein Homestaging geeignet wäre!

Möbelklassiker – investieren lohnt sich

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Lounge Chair von Eames, Impressionen aus dem Design Museum in Gent, Belgien

Was macht eigentlich einen Designklassiker aus? Die Direktorin des Designmuseums Denmark definiert einen Klassiker, als ein zeitloses Möbelstück, das die Zeit widerspiegelt, in der es produziert wurde. Diese Möbel sind Kulturgut und auf Langlebigkeit gemacht, so kann sich auch die nachfolgende Generation noch daran erfreuen. Der der Wert des Lounge Chairs von Eames hat sich etwa alle 13 Jahre verdoppelt. Originale sind also auch eine gute Geldanlage.

Was spricht gegen billig?

Billigmöbelhäuser sprießen wie Pilze aus dem Boden und unterbieten sich täglich in der nicht endend wollenden Prospektflut im Briefkasten. Designmöbel werden häufig mit dem Vorurteil „sowieso zu teuer“ missachtet. Aber stimmt das? Meine Esstisch-Stühle mittlerer Preislage gingen buchstäblich nach kurzer Zeit aus dem Leim. Die hochwertige Gästecouch von Lignet Roset hat dagegen nun schon 30 Jahre überlebt! Designstücke sind oft wahrlich kein Schnäppchen dafür oft eine lebenslange Freundschaft da defekt Teile und Bezüge oft nachgekauft werden können. Und sollte man sich doch trennen wollen, ist der Zeitwert oftmals noch beachtlich und kann bei limitierten Stücken sogar stetig steigen.


Fom follows Function!

Mitte des 20. Jahrhunderts wurde nach dem Prinzip „form follows function“ entwickelt. Der Ausgangspunkt eines jeden Entwurfs war seine Funktion. Das bedeutet, dass der Kauf eines hochwertigen Designmöbels eine solide Investition sein kann. Viele kultige Stücke erleben wieder eine Neuauflage. Ihr zeitloser Stil passt zu jeder Art von Einrichtung, von klassisch bis zeitgenössisch. Da sie kein Mode Hype sind, hat man lange damit seine Freude. Klassische Designmöbeln aus zweiter Hand haben nicht nur Stil, sondern sind auch nachhaltiges Recycling.

Design für den kleineren Geldbeutel!

Der kultige Egg-Chair von Arne Jacobsen wurde kürzlich für 4000€ versteigert. Aber nicht alle Designstücke sind unendlich teuer. Der Panton-Chair ist ab ca. 200€ zu haben. Auch nach 60 Jahren noch interessant und immer ein Hingucker und natürlich auch in meinem Leihmöbel-Bestand.
Teuere Stücke gibt es oft gebraucht viele günstiger – so bei Useddesign. Manchmal findet man sogar auf Flohmärkten wahre Schnäppchen! Als Homestager suche ich gerne in Kleinazeigen – so manche Schätzchen werden günstig abgegeben, weil z.B. der Umzug naht. Aber Vorsicht vor Fälschungen – diese sind oft qualitativ schlecht verarbeitet und bestehen aus billigen Materialen. Möglichst den Kaufbeleg zeigen lassen und auf Signaturen achten.

Mit Design leben

Oft höre ich bei mir passt sowas nicht, ich habe einen anderen Stil“. Deshalb hier ein paar Tipps, wie man Designstücke integrieren kann:
Erstmal sollte das gute Stück auch tatsächlich genutzt werden – reine Ausstellungsstücke machen wenig Freude. Ein Stilbruch wie ein moderner Stuhl zu einem antiken Schreibtisch kann toll aussehen! Wichtig sind Kontraste! Zum Beispiel ein Möbelstück in orange in einer sonst weißen Umgebung. Auch kleinere Teile wie z.B. eine Uhr oder eine Lampe können eine tolle Wirkung haben. Vor allem wenn gar kein Platz für ein weiteres Möbelstück vorhanden ist, denn ein Designerstück wirkt nur, wenn es entsprechend Raum erhält. Falls eine Neuanschaffung geplant ist, kann man sich anstelle in das gewohnte Möbelhaus auf die Suche nach einem Designerstück machen. Auch wenn der Preis verlockend ist, Imitate sind meist billig produziert und schlecht verarbeitet und somit ist auch der Widerverkaufswert sehr gering.

Checkliste – wie erkenne ich gute Makler(innen)

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Meine Kunden fragen mich oft, ob ich Ihnen einen guten Makler empfehlen könnte, oder woran Sie einen guten Makler erkennen. Zum Glück kann ich immer weiterhelfen, da ich aus schlechten Erfahrungen viel gelernt habe.

Ein Beispiel wie es nicht laufen sollte: Eine Freundin beauftragte einen Makler mit folgender Wunschimmobilie zum Kauf: Sie sollte u.a. zentrumsnah, in einer ruhigen Lage, in gutem Zustand mit Garage oder Stellplatz sein. Sie betonte, wie wichtig ihr diese Kriterien seien und erhielt bald folgende Angebote: ein Appartement in der Stadtmitte, großflächig verschimmelt, eine schicke Wohnung mit Panoramablick auf die Autobahn ohne Parkmöglichkeiten und eine weitere im 10 Km entfernten Nachbarort.

Sie war verwirrt – wurde ihr Kundenprofil vertauscht oder hatte sie sich doch nicht klar ausgedrückt? Auf ihre Nachfrage bekam sie die Antwort, dass der Nachbarort gar nicht so weit weg sei, der Schimmel vom Fachmann sicher beseitigt werden könne und die Wohnung an der Autobahn doch schalldichte Fenster hätte. Kundenorientierung geht anders!
Sie fand letztendlich die perfekte Maklerin und die Traumimmobilie und wurde dadurch um einiges schlauer!

Meine Kunden wollen meist eine Immobilie verkaufen. Ich empfehle ihnen sich an folgender Checkliste zu orientieren – schließlich zahlen sie für die Leistungen gutes Geld:

Die gute Kommunikation - kundenorientierte Makler

  • haben einen ansprechenden und korrekten Internetauftritt mit Impressum und Datenschutzerklärung
  • haben eine gesetzliche Zulassungsvoraussetzung und erklären auf Nachfrage welche Ausbildungen / Fortbildungen sie haben und worauf sie spezialisiert sind
  • können eine Verkaufsstatistik vorweisen und Referenzen benennen

Der erste Eindruck - professionelle Makler


  • erklären die Unterschiede von Verkehrswert, Angebotspreis und Kaufpreis
  • können nachvollziehbar den realistischen Wert einer Immobilie ermitteln
  • betreiben Marktanalysen wie z.B. den Grundstücksmarktbericht
  • klären die Wünschen ihrer Kunden sorgfältig ab, nehmen sich Zeit und formulieren Anforderungen schriftlich
  • können nachvollziehbar erklären wie sie arbeiten; protokollieren Aktivitäten – arbeiten transparent
  • sprechen das Thema Provision aktiv an und schlagen eine Vereinbarung vor. Grundsätzlich ist diese frei verhandelbar.
  • sind gut erreichbar bzw. antworten wenigstens innerhalb eines Tages

Die optimale Vermarkung – Strategie der Makler:


  • besichtigen das Objekt vorab gründlich und vollständig
  • kennen alle Fakten einer Immobilie oder klären Fragen zeitnah ab
  • halten alle nötigen Unterlagen bereit, wie Energieausweis, Grundriss, Grundbuchauszug
  • nehmen sich Zeit, sind höflich und pünktlich - lassen vor allem Interessenten nie warten
  • bieten Zusatzinformationen z.B. zu Finanzierung, Mietspiegel etc.
  • kennen die Bedeutung von Homestaging
  • veröffentlichen nur exzellente Fotos und aussagekräftige Exposés

Schatzsuche auf Flohmärkten

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Möbel, Deko oder Porzellan - mit dem richtigen Know How finden Sie tolle Stücke! Achten Sie auf Punzen und Stempel.

Ich liebe Flohmärkte und Antiquitätengeschäfte und suche dort nach alten Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Sowohl für das Homestaging als auch für die eigene Wohnung finde ich immer wieder originelle und hochwertige Dinge. Edle Hölzer, langlebige Verarbeitung und besondere Bauweisen machen ein Möbelstück attraktiv. Kleinmöbel sind begehrter und somit teuerer. Bekannte Hersteller erhöhen den Wert deutlich. Sie haben keinerlei Preisvorstellung? Als simple Preis-Regel können Sie sich überlegen, was die Herstellung eines Stückes heute kosten würde.

Was ist eine echte Antiquität?
Antiquitäten müssen mindestens 100 Jahre alt sein. Der Zustand ist entscheidend! Eine Beschädigung wirkt sich bis zu 70 Prozent preismindernd aus. Problematisch sind auch Nachbearbeitungen - bei einem Original dürfen maximal 30 Prozent erneuert worden sein. Ist das der Fall, fragen Sie nach den verwendeten Werkstoffen. In den 70er Jahren wurden viele Möbelstück im antiken Stil hergestellt. Fälscher sorgen sogar für eine entsprechende Patina und Wurmlöcher!

Materialien und Bauweise
Edle Hölzer können ein Hinweis für echte Antiquitäten und die Epoche sein. Kirschholz fand in der Biedermeierzeit Verwendung, Mahagoni spricht für Empire und aus dem Barock findet man Nussbaum. Auch die Bauweise ist entscheidend: Antiquitäten wurden nicht mit Nägel und Schrauben gebaut sondern verzapft. Sehen Sie sich auch die Beschläge an: sind alle original? Wie wurde das Möbelstück bearbeitet? Glatte und scharfe Kanten sprechen für Kreissägen, die vor 1840 nicht verwendet wurden. Alte Furnierplatten sind wesentlich dicker und gröber als moderne. Gibt es noch eine Originalausstattung, ist das ein großer Pluspunkt, wie die Auskleidung mit Textilien, Lederteile oder Papier.

Bilder und Schilder
Beim Kauf von Bildern können Sie den Leinwandtest durchführen: Klopft man dagegen sollte das Geräusch kaum hörbar sein. Bei Synthetik klingt es wie Pappkarton. Antike Bilder sind mit sogenannten Vierkantnägeln befestigt. Interessieren Sie sich für Schilder? Motivschilder sind teuerer als Schriftschilder. Am teuersten sind Motive mit Zigaretten und Schokolade!

Porzellan, Silber, Glas

  • Wenn Sie sich für Porzellan interessieren prüfen Sie stets die Stempel - Abweichungen können Fälschungen sein aber auch auf eine 2. oder 3. Wahl hindeuten. Meissen (zwei gekreuzte Schwerter) und Nympfenburg (u.a. königliches Wappen) sind die teuersten Marken.
  • Für Gegenstände aus Silber gilt, vor 1800 hergestellt findet man eine sogenannte Stadtmarke. Sterlingsilber wurde erst ab 1860 in Masse produziert. EPNS steht für Electro Platet Nickl Silber - also eine Versilberung. Machen Sie den Magnettest, echtes Silber ist nicht magnetisch. Das Gewicht sagt nichts über die Silbermenge, oft gibt es Füllmaterial um einen Gegenstand schwerer und somit wertiger erscheinen zu lassen. Achten Sie auch auf die Verarbeitung. Spricht etwas für Handarbeit oder eine maschinelle Herstellung?
  • Kristallglas ist wertvoller als normales Glas - es ist brillanter und härter. Sie erkennen es auch am Klang - dieser ist klar, lang und andauernd. Beschädigungen wirken sich extrem wertmindernd aus, deshalb prüfen Sie sorgfältig..
Wenn Sie etwas bestimmtes suchen, erkundigen Sie sich nach dem aktuellen Marktwert. So sind sie sicherer bei Preisverhandlungen. Das klappt am besten frühmorgens, dann haben Sie auch die beste Auswahl! Zeigen Sie aber nicht sofort Interesse an dem Stück! Fragen Sie nach Alter, Herkunft, Bearbeitung und Material.


Vorsätze für 2019 - Simplify your home!

Feuerwerk

Bald kommt der Jahreswechsel und damit die guten Vorsätze fürs neue Jahr. Wer hätte nicht gerne mehr Ordnung, weniger unnütze Dinge und eine bessere Organisation in seinen vier Wänden? Deshalb hier einige Tipps:

1. Ihr
Kleiderschrank ist voll und Sie haben trotzdem nichts anzuziehen? Anuschka Rees gibt fantastische Ratschläge wie man Fehlkäufe vermeidet und nach welchen Regeln eingekauft werden sollte! Das Wichtigste: keine Käufe aus Frust oder weil es Mode ist, nur Kleidung die zum Leben, UND zum eigenen Typ passt. Außerdem mit mindestens 3 anderen Kleidungsstücken kombinierbar ist und auch wirklich fehlt!
2. Sie haben
neue Sachen, die Sie gerne tragen? Bügeln Sie neue Stücke nach dem Waschen erstmal nicht. Oft reicht es diese relativ nass aufzuhängen. Werden Baumwollfasern ständig plattgebügelt verlieren sie Ihre natürliche Dehnungskraft.
3.
Reparieren Sie! Bevor Sie nächstes Jahr Ihre Winterkleidung wegräumen, sollte diese tip top sein! Kümmern Sie sich um aufgegangene Nähte, fehlende Knöpfe, kaputte Reißverschlüsse, alte Absätze und Flecken. Wenn die Dinge dann gebraucht werden, sind sie einsatzbereit!
4. Schaffen Sie
Ordnung: erkennen Sie nutzlose Dinge und schaffen Sie sich diese vom Hals. Ihre meistgenutzen Gegenstände sollten sich dagegen in nächster Reichweite befinden. Lagern Sie Dinge, die zusammengehören auch gemeinsam, z.B. Gewürze, Essig, und Öl, Radiergummi und Bleistift, Geschenkpapier und Schleifen, Fernbedienungen…
5. Vorsicht vor
horizontalen Flächen! Sie laden zum Ablegen ein. Halten Sie Tische frei von Krims-Krams, vermeiden Sie Kleiderberge auf Bänken im Schlafzimmer. Auch Treppen ziehen Gegenstände aller Art magisch an. Stellen Sie dafür einen Korb auf, so kann man sie im Vorbeigehen mitnehmen.
6.
Dekorieren Sie! Je mehr Stauraum Sie schaffen, desto mehr Platz haben Sie für schöne Dinge! Ihren Tisch können Sie z.B. mit einem Kerzenleuchter, einer Obstschale oder einem Läufer in Szene setzen.
7. So vermeiden Sie
Einkaufsstress: skizzieren Sie die einzelnen Abteilungen ihres Stammsupermarkts grafisch (Obst, Brot, Fleisch…). Kopieren Sie die Vorlage und nutzen sie diese als Einkaufszettel. So können Sie chronologisch einkaufen ohne ständig durch den ganzen Supermarkt zu hetzen!
8.
Sauberes Bad in 5 Minuten? Nach dem Duschen Fließen immer abziehen, Spiegel mit einem Mikrofastertuch polieren, WC-Reiniger über Nacht in die Toilette geben, Waschbecken am Abend trockenreiben.
9. Ständig ist das
Bad von anderen Familienmitgliedern blockiert, obwohl einige Tätigkeiten ausgelagert werden könnten? Hilfe schafft z.B. der Schminktisch im Schlafzimmer. Verwahren Sie Föhn und Bürsten außerhalb des Badezimmers - so sind diese Dinge immer erreichbar.
10. Zuviel
Papier? entsorgen Sie alte Zeitungen regelmäßig, prüfen Sie auch kritisch Ihre Bücher - heben Sie nur auf was Ihnen wirklich wichtig ist oder was nochmal gelesen wird! Und die alten Fotos? Weniger ist mehr! Kein Mensch braucht schlechte Motive. Sortieren Sie außerdem Gebrauchsanleitungen und Rechnungen aus von Dingen die Sie gar nicht mehr besitzen! Ebenso alte Steuerunterlagen und Kontoauszüge, Studienunterlagen und Urkunden.

Roomtwist wünscht allen seinen Kunden und Lesern einen guten Rutsch und alles Gute für 2019!

10 Millionen für ein Reihenhaus

Häuser Beacon HillSkyline Boston
Beacon Hill und Blick nach Boston Downtown

New England - das bedeutet traumhafte Landschaften, nette Städte und tolle Metropolen!

Eine davon ist Boston - eine spannende Mischung aus alt und neu, urban und grün, sowie amerikanisch und britisch. Besonders das Nobelviertel Beacon Hill mit seinen netten Reihenhäuschen im Federal Style sind zum verlieben schön. Die Lage ist traumhaft, Nahe des öffentlichen Parks, dem Boston Common, und im Norden fließt der Charles River.

Natürlich würde man hier gerne leben, wären nicht die aberwitzigen Preise. Ab 10 Millionen Dollar werden sehr kleine Häuschen verkauft, so der nette Stadtführer. Meine Recherchen ergaben jedoch, dass man schon eher 15 Millionen Dollar braucht um hier ein Eigenheim zu erwerben. Wer kann sich das leisten? Leben hier nur noch Millionäre?

Das Manager Magazin titelt passend „Amerika wird aus Not zur Mieternation“. Die Mieten sind aber nicht weniger spektakulär - ab 4000 US$ für eine kleines Appartement in zentraler Lage. Wohneigentum können sich die meisten nicht mehr leisten und die hohen Mieten zwingen auch Berufsgruppen mit hohem Einkommen, wie Ärzte und Anwälte in Wohngemeinschaften. Wohnraum ist knapp, es gibt wenig Neubauten und so bestimmt die hohe Nachfrage den Preis.

Ich verstehe langsam warum auch mein Mittelklassehotel exorbitante Preise verlangt, weshalb ich auch nur ein paar Tage bleibe. Wenigstens gab es ein Upgrade - ein Zimmer im 7. Stock mit Blick auf den Charles River, Boston Downtown und Beacon Hill!