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Möbelklassiker – investieren lohnt sich

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Lounge Chair von Eames, Impressionen aus dem Design Museum in Gent, Belgien

Was macht eigentlich einen Designklassiker aus? Die Direktorin des Designmuseums Denmark definiert einen Klassiker, als ein zeitloses Möbelstück, das die Zeit widerspiegelt, in der es produziert wurde. Diese Möbel sind Kulturgut und auf Langlebigkeit gemacht, so kann sich auch die nachfolgende Generation noch daran erfreuen. Der der Wert des Lounge Chairs von Eames hat sich etwa alle 13 Jahre verdoppelt. Originale sind also auch eine gute Geldanlage.

Was spricht gegen billig?

Billigmöbelhäuser sprießen wie Pilze aus dem Boden und unterbieten sich täglich in der nicht endend wollenden Prospektflut im Briefkasten. Designmöbel werden häufig mit dem Vorurteil „sowieso zu teuer“ missachtet. Aber stimmt das? Meine Esstisch-Stühle mittlerer Preislage gingen buchstäblich nach kurzer Zeit aus dem Leim. Die hochwertige Gästecouch von Lignet Roset hat dagegen nun schon 30 Jahre überlebt! Designstücke sind oft wahrlich kein Schnäppchen dafür oft eine lebenslange Freundschaft da defekt Teile und Bezüge oft nachgekauft werden können. Und sollte man sich doch trennen wollen, ist der Zeitwert oftmals noch beachtlich und kann bei limitierten Stücken sogar stetig steigen.


Fom follows Function!

Mitte des 20. Jahrhunderts wurde nach dem Prinzip „form follows function“ entwickelt. Der Ausgangspunkt eines jeden Entwurfs war seine Funktion. Das bedeutet, dass der Kauf eines hochwertigen Designmöbels eine solide Investition sein kann. Viele kultige Stücke erleben wieder eine Neuauflage. Ihr zeitloser Stil passt zu jeder Art von Einrichtung, von klassisch bis zeitgenössisch. Da sie kein Mode Hype sind, hat man lange damit seine Freude. Klassische Designmöbeln aus zweiter Hand haben nicht nur Stil, sondern sind auch nachhaltiges Recycling.

Design für den kleineren Geldbeutel!

Der kultige Egg-Chair von Arne Jacobsen wurde kürzlich für 4000€ versteigert. Aber nicht alle Designstücke sind unendlich teuer. Der Panton-Chair ist ab ca. 200€ zu haben. Auch nach 60 Jahren noch interessant und immer ein Hingucker und natürlich auch in meinem Leihmöbel-Bestand.
Teuere Stücke gibt es oft gebraucht viele günstiger – so bei Useddesign. Manchmal findet man sogar auf Flohmärkten wahre Schnäppchen! Als Homestager suche ich gerne in Kleinazeigen – so manche Schätzchen werden günstig abgegeben, weil z.B. der Umzug naht. Aber Vorsicht vor Fälschungen – diese sind oft qualitativ schlecht verarbeitet und bestehen aus billigen Materialen. Möglichst den Kaufbeleg zeigen lassen und auf Signaturen achten.

Mit Design leben

Oft höre ich bei mir passt sowas nicht, ich habe einen anderen Stil“. Deshalb hier ein paar Tipps, wie man Designstücke integrieren kann:
Erstmal sollte das gute Stück auch tatsächlich genutzt werden – reine Ausstellungsstücke machen wenig Freude. Ein Stilbruch wie ein moderner Stuhl zu einem antiken Schreibtisch kann toll aussehen! Wichtig sind Kontraste! Zum Beispiel ein Möbelstück in orange in einer sonst weißen Umgebung. Auch kleinere Teile wie z.B. eine Uhr oder eine Lampe können eine tolle Wirkung haben. Vor allem wenn gar kein Platz für ein weiteres Möbelstück vorhanden ist, denn ein Designerstück wirkt nur, wenn es entsprechend Raum erhält. Falls eine Neuanschaffung geplant ist, kann man sich anstelle in das gewohnte Möbelhaus auf die Suche nach einem Designerstück machen. Auch wenn der Preis verlockend ist, Imitate sind meist billig produziert und schlecht verarbeitet und somit ist auch der Widerverkaufswert sehr gering.

Checkliste – wie erkenne ich gute Makler(innen)

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Meine Kunden fragen mich oft, ob ich Ihnen einen guten Makler empfehlen könnte, oder woran Sie einen guten Makler erkennen. Zum Glück kann ich immer weiterhelfen, da ich aus schlechten Erfahrungen viel gelernt habe.

Ein Beispiel wie es nicht laufen sollte: Eine Freundin beauftragte einen Makler mit folgender Wunschimmobilie zum Kauf: Sie sollte u.a. zentrumsnah, in einer ruhigen Lage, in gutem Zustand mit Garage oder Stellplatz sein. Sie betonte, wie wichtig ihr diese Kriterien seien und erhielt bald folgende Angebote: ein Appartement in der Stadtmitte, großflächig verschimmelt, eine schicke Wohnung mit Panoramablick auf die Autobahn ohne Parkmöglichkeiten und eine weitere im 10 Km entfernten Nachbarort.

Sie war verwirrt – wurde ihr Kundenprofil vertauscht oder hatte sie sich doch nicht klar ausgedrückt? Auf ihre Nachfrage bekam sie die Antwort, dass der Nachbarort gar nicht so weit weg sei, der Schimmel vom Fachmann sicher beseitigt werden könne und die Wohnung an der Autobahn doch schalldichte Fenster hätte. Kundenorientierung geht anders!
Sie fand letztendlich die perfekte Maklerin und die Traumimmobilie und wurde dadurch um einiges schlauer!

Meine Kunden wollen meist eine Immobilie verkaufen. Ich empfehle ihnen sich an folgender Checkliste zu orientieren – schließlich zahlen sie für die Leistungen gutes Geld:

Die gute Kommunikation - kundenorientierte Makler

  • haben einen ansprechenden und korrekten Internetauftritt mit Impressum und Datenschutzerklärung
  • haben eine gesetzliche Zulassungsvoraussetzung und erklären auf Nachfrage welche Ausbildungen / Fortbildungen sie haben und worauf sie spezialisiert sind
  • können eine Verkaufsstatistik vorweisen und Referenzen benennen

Der erste Eindruck - professionelle Makler


  • erklären die Unterschiede von Verkehrswert, Angebotspreis und Kaufpreis
  • können nachvollziehbar den realistischen Wert einer Immobilie ermitteln
  • betreiben Marktanalysen wie z.B. den Grundstücksmarktbericht
  • klären die Wünschen ihrer Kunden sorgfältig ab, nehmen sich Zeit und formulieren Anforderungen schriftlich
  • können nachvollziehbar erklären wie sie arbeiten; protokollieren Aktivitäten – arbeiten transparent
  • sprechen das Thema Provision aktiv an und schlagen eine Vereinbarung vor. Grundsätzlich ist diese frei verhandelbar.
  • sind gut erreichbar bzw. antworten wenigstens innerhalb eines Tages

Die optimale Vermarkung – Strategie der Makler:


  • besichtigen das Objekt vorab gründlich und vollständig
  • kennen alle Fakten einer Immobilie oder klären Fragen zeitnah ab
  • halten alle nötigen Unterlagen bereit, wie Energieausweis, Grundriss, Grundbuchauszug
  • nehmen sich Zeit, sind höflich und pünktlich - lassen vor allem Interessenten nie warten
  • bieten Zusatzinformationen z.B. zu Finanzierung, Mietspiegel etc.
  • kennen die Bedeutung von Homestaging
  • veröffentlichen nur exzellente Fotos und aussagekräftige Exposés

Schatzsuche auf Flohmärkten

Kerzenleuchter 4-armig Schminktisch antik Hutschenreuther Stempel
Möbel, Deko oder Porzellan - mit dem richtigen Know How finden Sie tolle Stücke! Achten Sie auf Punzen und Stempel.

Ich liebe Flohmärkte und Antiquitätengeschäfte und suche dort nach alten Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Sowohl für das Homestaging als auch für die eigene Wohnung finde ich immer wieder originelle und hochwertige Dinge. Edle Hölzer, langlebige Verarbeitung und besondere Bauweisen machen ein Möbelstück attraktiv. Kleinmöbel sind begehrter und somit teuerer. Bekannte Hersteller erhöhen den Wert deutlich. Sie haben keinerlei Preisvorstellung? Als simple Preis-Regel können Sie sich überlegen, was die Herstellung eines Stückes heute kosten würde.

Was ist eine echte Antiquität?
Antiquitäten müssen mindestens 100 Jahre alt sein. Der Zustand ist entscheidend! Eine Beschädigung wirkt sich bis zu 70 Prozent preismindernd aus. Problematisch sind auch Nachbearbeitungen - bei einem Original dürfen maximal 30 Prozent erneuert worden sein. Ist das der Fall, fragen Sie nach den verwendeten Werkstoffen. In den 70er Jahren wurden viele Möbelstück im antiken Stil hergestellt. Fälscher sorgen sogar für eine entsprechende Patina und Wurmlöcher!

Materialien und Bauweise
Edle Hölzer können ein Hinweis für echte Antiquitäten und die Epoche sein. Kirschholz fand in der Biedermeierzeit Verwendung, Mahagoni spricht für Empire und aus dem Barock findet man Nussbaum. Auch die Bauweise ist entscheidend: Antiquitäten wurden nicht mit Nägel und Schrauben gebaut sondern verzapft. Sehen Sie sich auch die Beschläge an: sind alle original? Wie wurde das Möbelstück bearbeitet? Glatte und scharfe Kanten sprechen für Kreissägen, die vor 1840 nicht verwendet wurden. Alte Furnierplatten sind wesentlich dicker und gröber als moderne. Gibt es noch eine Originalausstattung, ist das ein großer Pluspunkt, wie die Auskleidung mit Textilien, Lederteile oder Papier.

Bilder und Schilder
Beim Kauf von Bildern können Sie den Leinwandtest durchführen: Klopft man dagegen sollte das Geräusch kaum hörbar sein. Bei Synthetik klingt es wie Pappkarton. Antike Bilder sind mit sogenannten Vierkantnägeln befestigt. Interessieren Sie sich für Schilder? Motivschilder sind teuerer als Schriftschilder. Am teuersten sind Motive mit Zigaretten und Schokolade!

Porzellan, Silber, Glas

  • Wenn Sie sich für Porzellan interessieren prüfen Sie stets die Stempel - Abweichungen können Fälschungen sein aber auch auf eine 2. oder 3. Wahl hindeuten. Meissen (zwei gekreuzte Schwerter) und Nympfenburg (u.a. königliches Wappen) sind die teuersten Marken.
  • Für Gegenstände aus Silber gilt, vor 1800 hergestellt findet man eine sogenannte Stadtmarke. Sterlingsilber wurde erst ab 1860 in Masse produziert. EPNS steht für Electro Platet Nickl Silber - also eine Versilberung. Machen Sie den Magnettest, echtes Silber ist nicht magnetisch. Das Gewicht sagt nichts über die Silbermenge, oft gibt es Füllmaterial um einen Gegenstand schwerer und somit wertiger erscheinen zu lassen. Achten Sie auch auf die Verarbeitung. Spricht etwas für Handarbeit oder eine maschinelle Herstellung?
  • Kristallglas ist wertvoller als normales Glas - es ist brillanter und härter. Sie erkennen es auch am Klang - dieser ist klar, lang und andauernd. Beschädigungen wirken sich extrem wertmindernd aus, deshalb prüfen Sie sorgfältig..
Wenn Sie etwas bestimmtes suchen, erkundigen Sie sich nach dem aktuellen Marktwert. So sind sie sicherer bei Preisverhandlungen. Das klappt am besten frühmorgens, dann haben Sie auch die beste Auswahl! Zeigen Sie aber nicht sofort Interesse an dem Stück! Fragen Sie nach Alter, Herkunft, Bearbeitung und Material.


Vorsätze für 2109 - Simplify your home!

Feuerwerk

Bald kommt der Jahreswechsel und damit die guten Vorsätze fürs neue Jahr. Wer hätte nicht gerne mehr Ordnung, weniger unnütze Dinge und eine bessere Organisation in seinen vier Wänden? Deshalb hier einige Tipps:

1. Ihr
Kleiderschrank ist voll und Sie haben trotzdem nichts anzuziehen? Anuschka Rees gibt fantastische Ratschläge wie man Fehlkäufe vermeidet und nach welchen Regeln eingekauft werden sollte! Das Wichtigste: keine Käufe aus Frust oder weil es Mode ist, nur Kleidung die zum Leben, UND zum eigenen Typ passt. Außerdem mit mindestens 3 anderen Kleidungsstücken kombinierbar ist und auch wirklich fehlt!
2. Sie haben
neue Sachen, die Sie gerne tragen? Bügeln Sie neue Stücke nach dem Waschen erstmal nicht. Oft reicht es diese relativ nass aufzuhängen. Werden Baumwollfasern ständig plattgebügelt verlieren sie Ihre natürliche Dehnungskraft.
3.
Reparieren Sie! Bevor Sie nächstes Jahr Ihre Winterkleidung wegräumen, sollte diese tip top sein! Kümmern Sie sich um aufgegangene Nähte, fehlende Knöpfe, kaputte Reißverschlüsse, alte Absätze und Flecken. Wenn die Dinge dann gebraucht werden, sind sie einsatzbereit!
4. Schaffen Sie
Ordnung: erkennen Sie nutzlose Dinge und schaffen Sie sich diese vom Hals. Ihre meistgenutzen Gegenstände sollten sich dagegen in nächster Reichweite befinden. Lagern Sie Dinge, die zusammengehören auch gemeinsam, z.B. Gewürze, Essig, und Öl, Radiergummi und Bleistift, Geschenkpapier und Schleifen, Fernbedienungen…
5. Vorsicht vor
horizontalen Flächen! Sie laden zum Ablegen ein. Halten Sie Tische frei von Krims-Krams, vermeiden Sie Kleiderberge auf Bänken im Schlafzimmer. Auch Treppen ziehen Gegenstände aller Art magisch an. Stellen Sie dafür einen Korb auf, so kann man sie im Vorbeigehen mitnehmen.
6.
Dekorieren Sie! Je mehr Stauraum Sie schaffen, desto mehr Platz haben Sie für schöne Dinge! Ihren Tisch können Sie z.B. mit einem Kerzenleuchter, einer Obstschale oder einem Läufer in Szene setzen.
7. So vermeiden Sie
Einkaufsstress: skizzieren Sie die einzelnen Abteilungen ihres Stammsupermarkts grafisch (Obst, Brot, Fleisch…). Kopieren Sie die Vorlage und nutzen sie diese als Einkaufszettel. So können Sie chronologisch einkaufen ohne ständig durch den ganzen Supermarkt zu hetzen!
8.
Sauberes Bad in 5 Minuten? Nach dem Duschen Fließen immer abziehen, Spiegel mit einem Mikrofastertuch polieren, WC-Reiniger über Nacht in die Toilette geben, Waschbecken am Abend trockenreiben.
9. Ständig ist das
Bad von anderen Familienmitgliedern blockiert, obwohl einige Tätigkeiten ausgelagert werden könnten? Hilfe schafft z.B. der Schminktisch im Schlafzimmer. Verwahren Sie Föhn und Bürsten außerhalb des Badezimmers - so sind diese Dinge immer erreichbar.
10. Zuviel
Papier? entsorgen Sie alte Zeitungen regelmäßig, prüfen Sie auch kritisch Ihre Bücher - heben Sie nur auf was Ihnen wirklich wichtig ist oder was nochmal gelesen wird! Und die alten Fotos? Weniger ist mehr! Kein Mensch braucht schlechte Motive. Sortieren Sie außerdem Gebrauchsanleitungen und Rechnungen aus von Dingen die Sie gar nicht mehr besitzen! Ebenso alte Steuerunterlagen und Kontoauszüge, Studienunterlagen und Urkunden.

Roomtwist wünscht allen seinen Kunden und Lesern einen guten Rutsch und alles Gute für 2019!

10 Millionen für ein Reihenhaus

Häuser Beacon HillSkyline Boston
Beacon Hill und Blick nach Boston Downtown

New England - das bedeutet traumhafte Landschaften, nette Städte und tolle Metropolen!

Eine davon ist Boston - eine spannende Mischung aus alt und neu, urban und grün, sowie amerikanisch und britisch. Besonders das Nobelviertel Beacon Hill mit seinen netten Reihenhäuschen im Federal Style sind zum verlieben schön. Die Lage ist traumhaft, Nahe des öffentlichen Parks, dem Boston Common, und im Norden fließt der Charles River.

Natürlich würde man hier gerne leben, wären nicht die aberwitzigen Preise. Ab 10 Millionen Dollar werden sehr kleine Häuschen verkauft, so der nette Stadtführer. Meine Recherchen ergaben jedoch, dass man schon eher 15 Millionen Dollar braucht um hier ein Eigenheim zu erwerben. Wer kann sich das leisten? Leben hier nur noch Millionäre?

Das Manager Magazin titelt passend „Amerika wird aus Not zur Mieternation“. Die Mieten sind aber nicht weniger spektakulär - ab 4000 US$ für eine kleines Appartement in zentraler Lage. Wohneigentum können sich die meisten nicht mehr leisten und die hohen Mieten zwingen auch Berufsgruppen mit hohem Einkommen, wie Ärzte und Anwälte in Wohngemeinschaften. Wohnraum ist knapp, es gibt wenig Neubauten und so bestimmt die hohe Nachfrage den Preis.

Ich verstehe langsam warum auch mein Mittelklassehotel exorbitante Preise verlangt, weshalb ich auch nur ein paar Tage bleibe. Wenigstens gab es ein Upgrade - ein Zimmer im 7. Stock mit Blick auf den Charles River, Boston Downtown und Beacon Hill!

Tips für den Immobilienkauf

Haus mit Garten


Sie wollen eine Immobilie kaufen? Dabei gibt es vieles zu beachten -
Hier meine Checkliste mit den wichtigsten Punkten:

  1. Lage: Gehen Sie zu verschiedenen Zeiten vor Ort, Straßenlärm mag ja am Sonntag oder späten Abend minimal sein – zu Stoßzeiten dafür unerträglich. Außerdem: sind Baumaßnahmen geplant, die z.B. die Sicht beeinträchtigen könnten?
  2. Infrastruktur: Wie ist die Anbindung an Bus oder Bahn? Gibt es Geschäfte des täglichen Bedarfes, Schulen, Kindergärten?
  3. Besichtigung: Erfüllt die Immobilie Ihre Mindestanforderungen wie z.B. Balkon, Gäste-WC, und Wohnfläche? Prüfen Sie wirklich ALLE Bereiche! Oftmals wird in Keller, Dachboden, (Tief-) Garage nur ein kurzer Blick geworfen! Sehen Sie sich auch die Außenanlagen an, sowie Fahrradkeller und Aufzug.
  4. Zustand: wie sehen die Fassaden aus - gibt es Risse, Feuchtigkeit? Sind die Fenster neueren Datums oder zumindest dicht? Sind Sanitäranlagen, Heizung und Elektrik in Ordnung? Wurden schadstoffhaltige Materialien verbaut? Gibt es Bleirohre? Ist das Badezimmer sehr alt? Badsanierungen sind aufwändig und teuer!
  5. Sachverständiger: im Zweifel ist man mit einem Sachverständigen gut beraten. Nur ein Experte kann versteckte Mängel aufdecken, denn gekauft wird "wie gesehen".
  6. Sanierung: Gab es regelmäßige Sanierungsmaßnahmen oder sind welche in Planung? Gibt es Einschränkungen wegen Denkmalschutz?
  7. Verfügbarkeit: wann könnte man frühestens einziehen? Gibt es Mieter? Wie sind Mietvertrag und Kündigungsfristen gestaltet?
  8. Eigentümergemeinschaft: beachten Sie die Größe – bei 50 Eigentümern werden einstimmige Beschlüsse schwierig bis unmöglich! Gibt es ausreichend Rücklagen? Weisen die Protokolle auf Probleme hin? Hat die Hausverwaltung einen guten Ruf?
  9. Kosten: Sehen Sie nicht nur den Kaufpreis, planen Sie je nach Alter und Zustand anstehende Renovierungskosten ein, sowie Rücklagen für Notfälle. Betrachten Sie auch die laufenden Kosten. Sind die Nebenkosten realistisch? Gibt es Besonderheiten wie Erbpacht? Wird sich an Ihren Einkünften was ändern, z.B. wegen geplantem Nachwuchs?
  10. Lebensumstände: Denken Sie daran, dass sich Ihre Lebenssituation ändern kann: z.B. Kinder ziehen aus, ein Elternteil zieht ein, ein Home-Office soll integriert werden. Beurteilen Sie ob die Immobilie auch für die Zukunft „passt“ oder Umbaumaßnahmen möglich wären.

Neu im Angebot: Gutschein für Redesign - aber was ist das eigentlich?

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Bücherregal nach dem Redesign - ansprechend und zugänglich


Kennen Sie das? Irgendetwas passt in einem Raum nicht so recht, Accessoires wirken nicht wie sie sollten oder aus irgendeinem Grund fühlt man sich nicht wohl. Man weiß aber nicht wirklich woran das liegt. Ist alles zu voll, fehlt meistens Stauraum oder man kann sich nicht von Dingen trennen. Sie könnten einen Innenarchitekten beauftragen, der alles für horrende Summen von Grund auf neu designed.

Nicht Ihre Sache und Preisvorstellung? Und prinzipiell mögen Sie Ihre Einrichtung? Kein Problem hier kommt die ökonomische Variante in’s Spiel - das
Redesign. Hier arbeitet man in erster Linie mit den Möbeln und Accessoires die vorhanden sind. Was oft nicht bedacht wird, oft finden sich fehlende (Möbel-)Stücke in anderen Räumen! Ziel ist also, mit minimalen Änderungen den größtmöglichen Benefit zu erzielt.

Wesentliche Fragestellungen dabei sind: wer lebt hier und wie werden die Räume genutzt? Gibt es dabei Probleme? Sind zum Beispiel die Laufwege und Abstände ausreichend? Hat jedes Familienmitglied seinen eigenen Bereich? Welchen Lifestyle haben die Bewohner? Es geht aber nicht nur um praktische Überlegungen sondern natürlich auch um Ästhetik und Design!

Deshalb analysiere ich auch die Lichtverhältnisse, Materialen und Farben und erfrage, welcher Stil bevorzugt wird. Das Schaffen von neuen Raumfunktionalitäten - wie die Integration eines Heimarbeitsplatzes - ist ein sehr häufiger Kundenwunsch. Vorschläge für fehlende Möbelstücke, Wanddekoration oder Accessoires ergänzen die Beratung. Auf Wunsch erstelle ich eine Liste mit Bezugsquellen, für den Fall, dass Anschaffungen geplant werden.

Redesign kann als Gutschein ab 100€ als besonderes Geschenk erworben werden.

10 Tips für die Immobilienfotografie

Haus in Frankreich Treppenhaus elegant
Außenfotografie im optimalen Licht /architektonsische Besonderheiten in Szene gesetzt

Sie wollen Ihre Immobilie für den Verkauf fotografieren? Folgende Tips helfen Ihnen sowohl Innen- als auch Außenbereich optimal in Szene zu setzen.

1.
Ausrüstung: Besonders für kleine Räume ist ein Weitwinkelobjektiv optimal. Aber Sie müssen kein Profiausrüstung besitzen um gute Fotos zu machen – allerdings ist eine gute Kamera die Basis für gute Bilder.
2.
Licht: Fotografieren Sie stets bei Tageslicht und vermeiden Sie Blitzlicht! Im Außenbereich kann auch ein Sonnenuntergang sehr stimmungsvoll wirken. Schalten Sie alle Lichter ein, um eine gemütliche, einladende Atmosphäre zu schaffen.
3. Zeitpunkt: Ideal für den Lichteinfall sind Frühling und Sommer. Vermeiden Sie jedoch Sommerbilder im Winter und umgekehrt! Dies erweckt den Eindruck, die Immobilie steht schon sehr lange zum Verkauf! Vermeiden Sie Regentage und dunkle Wolken.
4. Tip: Wässern Sie Rindenmulch oder die Erde im Garten – sie wirkt dadurch dunkler und kontrastreicher auf Fotos. Blumen am Eingangsbereich wirken einladend. Vermeiden Sie geparkte Autos.
5. Perspektive außen: Zeigen Sie möglichst viel von Ihrem Objekt. Für die Außenfotografie ist ein seitlicher Winkel günstig, um auch die Längsseite der Immobilie zu zeigen. So entsteht ein 3D-Effekt. Vermeiden Sie zu viel Himmel oder Straße – nehmen Sie stattdessen z.B. die Einfahrt oder den Vorgarten mit ins Bild.
6. Perspektive innen: Nutzen Sie besondere Sichten z.B. eine Fotografie von oben in einer Maisonette-Wohnung oder architektonische Besonderheiten. Bilden Sie den Raum als Ganzes ab. Versuchen Sie zwei, drei Wände abzubilden und fotografieren Sie aus einer Ecke.
7. Styling: Inszenieren Sie Ihre Räume! Sieht man den Wäscheständer auf dem Balkon oder den Abfalleimer in der Küche? Dekorieren Sie und betonen Sie so die Schokoladenseiten der Immobilie. S. dazu auch "Top 10 der besten Homestaging Accessoires."
8. Probefotos: sehen Sie sich diese ersten Fotos genau an – was stört? Sind die vertikalen Linien parallel? Ein Stativ schafft Abhilfe bei verwackelten Bildern.
9. Nachbearbeitung: machen Sie sich mit entsprechender Software vertraut. Sie können so Beleuchtung, Helligkeit, Kontrast und Farbe korrigieren. Schneiden Sie ggf. das Bild auf ein geeignetes Format zu.
10. Exposé: Für eine Präsentation auf Immobilienportalen eignen sich Fotos im Querformat am besten. Für große Räume empfiehlt sich das Format 16:9, ein gutes Standardformat ist 3:2 oder 4:3.Vermeiden Sie zu viele Fotos –bei der Besichtigung sollten es noch einige Überraschungen geben!